etasys bietet ingenieurtechnische Dienstleistungen im Bereich Elektrotechnik und Gebäude-automation gemäß der HOAI an. Den Schwerpunkt bildet die Systemintegration von Elektrotechnik und „alter“ MSR-Technik zu einem vollumfänglichen Gebäudemanagementsystem (GMS).

Unsere Erfahrungen zeigen, dass bei den „cost of invest“ getriebenen Planungen eine Sitzung die andere jagt, um die Nachträge zu bewilligen bzw. abzuschmettern. Oft sitzen dazu bis zu 6 Personen für bis zu 7 Stunden zusammen. Auftraggeber, Auftragnehmer, Architekt und Planer haben schnell für eine Mannwoche Kosten generiert. Solche Sitzungen finden oft wöchentlich in einer einjährigen Bauzeit statt.
So entstehen viele nachträgliche Kabelzugarbeiten vom Untergeschoss bis in das x-te Obergeschoss mit vielen Wand- und Deckendurchbrüchen, oft in Brandschutzqualität. Diese Kosten werden grundsätzlich nicht bei einer Investitionskostenplanung berücksichtigt.

Für viele Planer ist die Elektrotechnik nur die Energiebereitstellung, Energieverteilung und das manuelle Schalten von Beleuchtungsanlagen. Das Merkmal „schnelle und billige Planung“ wird spätestens bei den weiteren Wünschen des Bauherrn in der Bauphase schnell in Frage gestellt.
Mit einem solchen Denken kann zwar eine günstige Investition getätigt werden, jedoch kann das für den Nutzer in der Zukunft zu einer wesentlichen höheren Kostenbelastung werden.
Fehlende Möglichkeiten für eine effizientere Gebäudetechnik zwingen den Bauherrn zu unerwünschten Kompromissen. Gleichzeitig entsteht ein Gebäude, dem die notwendigen Möglichkeiten für eine zukünftige Zertifizierung von LEED oder DNGB fehlen und der Gebäudewert sinkt.

Dort setzt unser TGA Planungskonzept für die Systemintegration in der Elektro- und MSR-Technik an, um bautechnische Änderungen nur noch auf der „letzten Meile“ notwendig zu machen.
Es muss mindestens die Infrastruktur dafür geplant werden. Wird dieser Ansatz von den Bauherren oder Investoren abgenickt, kann man dann Schritt für Schritt je nach Nutzung, das Gebäude mit der passenden Automation ausstatten. Bei guter Beratung mit einem klaren Planungsauftrag können Investitionskosten eingespart werden, unserer Erfahrung nach amortisieren sich eventuelle Investitionskostenmehrungen in Kürze. Dafür muss die Planung für variable und dynamische Raumnutzung von Anfang an konsequent und nur einmalig durchgeführt werden. Leider schaffen oft nur weitsichtige und visionäre Bauherren, Architekten und Planer gemeinsam diesen Sprung und können so Nachträge deutlich reduzieren.

Seit 2010 treten immer mehr Hersteller dem KNX bei, durch die erhöhte Produktvielfalt ergibt sich ein günstigeres Preis-Leistungs-Verhältnis zusammen mit der Verbreitung von web-fähigen Geräten hat dies eine Entwicklung von web-basierten Bedienoberflächen begünstigt. Dadurch sind die Bedienstellen sehr preiswert und individualisierbar geworden. Durch neue Busankoppler und leistungsstärkere Prozessoren stiegen auch die technischen Möglichkeiten der Produkte in einer exponentiellen Kurve. Viele Busgeräte bieten heute eine Funktionalität, die konventionell gar nicht abzubilden ist.

Hierzu bieten sich zwei herausragende Techniken an. Für die Managementebene wird das Ethernet als Netzwerkebene mit dem BACnet/IP Protokoll genutzt, für die Feldebene bietet sich KNX mit KNX TP, RF, PL sowie KNXnet/IP an. Beide Techniken BACnet und KNX sind international in den IEC Normen ISO/IEC 16484-5 und ISO/IEC 14543-3 standardisiert.
Durch ausgereifte KNX-Schnittstellen werden folgende Subsysteme unterstützt:
DALI für Beleuchtung, SMI für Beschattung, M-Bus für Zählermessungen und EnOcean für Funkübertragungen, z.B. für nachträglichen Einbau, auf bis zu 20m Reichweite.

Ethernet bietet ein Umfeld von ca. 90m vom Gerät zum nächsten Switch. In der Gebäudetechnik kann das gebäudetechnische Infrastrukturnetzwerk (ISN) parallel zum strukturierten Netzwerken geplant werden. Es wird eine strikte physikalische Trennung von allen anderen Netzwerk empfohlen.
KNX kann in Liniensegmenten eine Entfernung von bis zu 1000m überbrücken. In unserer 20-jährigen KNX-Erfahrung kennen wir kein robusteres Netzwerksystem.
DALI, SMI und M-Bus sind alles kupfergebundene Leitungssysteme, die eine Reichweite von deutlich unter 1000m bieten und somit als dezentrales Subsystem für KNX prädestiniert sind.

Als Gebäudemanagementsystem bietet sich eine web-basierende Lösung an, die Protokollschnittstellen zu BACnet/IP und KNXnet/IP aufweist und zugleich noch als Protokollübersetzer zwischen BACnet/IP und KNXnet/IP und eventuell noch weiteren Protokollen arbeitet.